EVLT der nächsten Generation: Wie der Dualwellenlängen-Diodenlaser V6 (980 nm + 1470 nm) und die 360°-Radialfaser von TRIANGEL die Krampfaderbehandlung revolutionieren

Optimale Okklusion, minimale postoperative Schmerzen und schnelle ambulante Genesung in der modernen Phlebologie

Chronische Veneninsuffizienz (CVI) und Krampfadern der unteren Extremitäten betreffen weltweit Hunderte Millionen Menschen und verursachen chronische Beinschwere, Ödeme, Schmerzen, Stauungsdermatitis und wiederkehrende venöse Ulzera. Während das konventionelle chirurgische Stripping (hohe Ligatur und Stripping) einst die primäre klinische Behandlungsmethode darstellte, hat sich die moderne Gefäßchirurgie entscheidend in Richtung minimalinvasiver endovenöser Thermoablation verlagert. HeuteEndovenöse Laserbehandlung (EVLT / EVLA)stellt den Goldstandard dar, der vom internationalen Konsens in der Phlebologie empfohlen wird – er liefert überlegene Okklusionsraten, außergewöhnliche kosmetische Ergebnisse und erfordert praktisch keinen Krankenhausaufenthalt.

Um die anhaltenden Einschränkungen früherer monochromatischer Laser – wie postoperative Hämatome, hitzebedingte Schmerzen und das Risiko einer Rekanalisierung – zu beheben, stellt TRIANGEL sein Flaggschiff vor.V6 Dual-Wellenlängen-Chirurgisches Diodenlasersystem (980 nm + 1470 nm),Speziell entwickelt in Kombination mit der firmeneigenen 360° Radial-Lichtwellenleitertechnologie für einen einwandfreien endovaskulären Verschluss.

1. Duale Chromophor-Affinität: Die biophysikalische Überlegenheit von 980 nm + 1470 nm

Der grundlegende klinische Erfolg der EVLT beruht auf der gezielten photothermischen Okklusion: Optische Energie wird in thermische Energie umgewandelt, um die Kollagenmatrix der Venenwand (Intima und Media) zu denaturieren. Dies führt zu einer dauerhaften Gefäßkontraktion und dem anschließenden fibrösen Verschluss. Die TRIANGEL V6-Plattform nutzt zwei sich optimal ergänzende Wellenlängen, um sowohl die Wasser- als auch die Hämoglobinabsorption zu optimieren.

*1470 nm — Selektive Wasserabsorption für schonende, flache Ablation:Wasser ist der vorherrschende Farbstoff im Endothel und in der Venenwand. Die Wellenlänge von 1470 nm weist in Wasser einen Absorptionskoeffizienten auf, der etwa 40-mal höher ist als der von 980 nm und um Größenordnungen höher als der von 810 nm oder 1064 nm. Dadurch lässt sich die thermische Energie auf eine extrem flache, präzise kontrollierte Ablationszone innerhalb der Venenwand beschränken. Folglich wird die Bildung von Dampfblasen minimiert, eine Reizung der perivaskulären Nerven vermieden und postoperative Hämatome (Blutergüsse) deutlich reduziert.

*980 nm — Hohe Hämoglobinabsorption für schnelle Gerinnung und Hämostase:Während 1470 nm das Strukturkollagen der Gefäßwand umstrukturiert, entspricht 980 nm dem Absorptionsmaximum von Oxyhämoglobin und Desoxyhämoglobin. Dies bewirkt eine sofortige intravaskuläre Photokoagulation, wodurch kollaterale Venenzuflüsse verschlossen und intraoperative Extravasation und Blutungen verhindert werden.

★ KLINISCHER HINWEIS: WENIGER ENERGIEVERBRAUCH, HÖHERER KOMFORT

Klinischer Konsens: Die synergistische Kombination von 980 nm und 1470 nm ermöglicht es Chirurgen, mit einer deutlich geringeren Gesamtfluenz (Joule/cm²) zu arbeiten als mit Geräten mit einer einzigen Wellenlänge von 980 nm. Dabei wird eine identische sofortige Venenokklusion von 100 % erreicht, während gleichzeitig die Schmerzwerte der Patienten (VAS) um über 65 % gesenkt werden.

2. 360°-Radial-Lichtleitfaser: Gleichmäßige Umfangsabstrahlung

Ein bedeutender Durchbruch in der modernen EVLT ist der Übergang von herkömmlichen Fasern mit unbeschichteter Spitze zu speziellen zylindrischen Radial-Lichtwellenleitern. Fasern mit unbeschichteter Spitze strahlen die Laserenergie entlang der Gefäßachse ab, was häufig zu ungleichmäßiger lokaler Erwärmung, thermischen Spitzen und einem bekannten Risiko der Venenwandperforation führt. Im Gegensatz dazu verfügt der TRIANGEL Radial-Lichtwellenleiter über ein patentiertes refraktives Siliziumdioxid-Mikroprisma an der distalen Spitze.

*Echte 360°-Rundumlieferung:Die Energie wird gleichmäßig in einem vollständigen 360-Grad-Zylinder senkrecht zur Gefäßwand abgestrahlt, wodurch eine homogene Kollagenschrumpfung um den gesamten Venenumfang herum gewährleistet wird, während die Faser zurückgezogen wird.

*Beseitigung von Perforation und Karbonisierung:Durch die Vermeidung eines direkten Kontakts zwischen einer extrem heißen, nach vorne gerichteten Faserspitze und der Venenintima verhindert die radiale Emission ein fokales Durchbrennen der Venenwand und eine Hyperpigmentierung der Haut.

*Optische Kopplungsgarantie (Energieverlust <20 %):Viele handelsübliche Fasern weisen optische Kopplungsverluste von über 20 % auf, was zu einer subtherapeutischen Energieabgabe und einer langfristigen Venenrekanalisation führt. Das TRIANGEL LASEEV-System garantiert eine präzise SMA905-Kopplung und stellt sicher, dass 100 % der kalibrierten Nennenergie unversehrt in das klinische Feld übertragen werden.

3. Standardisiertes ambulantes Behandlungsprotokoll: Ambulante Versorgung ohne Terminvereinbarung

Das TRIANGEL V6 EVLT-Protokoll ist für eine effiziente ambulante Durchführung unter lokaler Tumeszenzanästhesie konzipiert. Eine typische Ablation der Vena saphena magna dauert nur 25 bis 40 Minuten und folgt einem strikten fünfstufigen klinischen Protokoll:

• Schritt 1: Ultraschallgesteuerte Punktion:Unter Duplex-Ultraschallkontrolle wird ein perkutaner Zugang am Innenknöchel oder unterhalb des Knies mit einer 18G-Punktionsnadel hergestellt.

• Schritt 2: Platzierung des hydrophilen Führungsdrahts:Ein 0,035 Zoll dicker hydrophiler Führungsdraht wird reibungslos durch das Katheterlumen in die Vena saphena magna (VSM) vorgeschoben.

• Schritt 3: Entfernungsmessung zu SFJ:Die Länge vom Punktionspunkt bis zum Vorsprung der Vena saphena magna (Fossa ovalis) wird unter Ultraschall genau kalibriert.

• Schritt 4: Positionierung des Mehrzweckkatheters und der Radialfaser:Die Einführhülse wird 1,5–2,0 cm distal der epigastrischen Venenmündung positioniert, und die 360°-Radialfaser wird eingeführt.

• Schritt 5: Tumeszenzanästhesie und Laserablation:Kalte Tumeszenzlösung wird perivaskulär infiltriert, um ein schützendes Flüssigkeitspolster zu bilden und die Venenwand über die Faser zu kollabieren. Der V6-Diodenlaser wird im Dauerstrichbetrieb (CW) aktiviert, während die Faser systematisch mit 1–2 mm/s zurückgezogen wird (Ziel-LED: 50–70 J/cm).

Nachbehandlung: Unmittelbar nach dem Eingriff werden Kompressionsverbände oder medizinische Kompressionsstrümpfe der Klasse II am behandelten Bein angelegt. Patienten werden ermutigt, sich sofort 20 Minuten lang zu bewegen und können anschließend nach Hause gehen. Die Kompression wird 7 bis 14 Tage lang beibehalten. Eine anschließende Duplex-Sonographie bestätigt die segmentale Fibrose, die geringe Echogenität, die fehlende Kompressibilität und das vollständige Fehlen eines Refluxes.

evlt-Laser 980 nm


Veröffentlichungsdatum: 28. Oktober 2026