Die Laserbehandlung von Bandscheibenvorfällen im Lendenbereich wird bereits seit den 1980er Jahren angewendet, daher sind die Erfolgsbilanzen dieser Technik sehr vielversprechend.
Perkutane Laser-Diskusdekompression (PLDD)Die perkutane Laserdekompression (PLDD) ist ein minimalinvasives Verfahren, bei dem eine Lasersonde in den Bandscheibenraum eingeführt und Laserenergie zur Dekompression und Neuromodulation eingesetzt wird, um so die Schmerzen zu lindern. Ziel der PLDD ist die signifikante Schmerzreduktion und die Behebung neurologischer Defizite. Der Eingriff erfolgt unter örtlicher Betäubung. Mithilfe eines speziell entwickelten Lasers, dessen Absorptionskoeffizient auf das weiche Bandscheibengewebe abgestimmt ist, wird eine präzise Wärmemenge abgegeben, um das Wasser aus der Bandscheibe zu verdampfen, ohne zusätzliche thermische Schäden zu verursachen. Dadurch wird eine Dekompression erreicht und eine stabile intradiskale Narbe gebildet, die einem erneuten Bandscheibenvorfall vorbeugt.
Bei diesem Eingriff wird die Bandscheibe mithilfe von Durchleuchtung lokalisiert. Anschließend wird unter örtlicher Betäubung eine Nadel in die Bandscheibe eingeführt. Die Laserfaser wird durch die Nadel zur betroffenen Bandscheibe vorgeschoben und verdampft die überschüssige Flüssigkeit. Der Patient kann sich anschließend zu Hause erholen und ist in der Regel innerhalb weniger Tage wieder mobil.
Dieses Verfahren hat sich als sicher und wirksam erwiesen, wird ambulant durchgeführt und führt weder zu Narbenbildung noch zu Instabilität der Wirbelsäule. Sollten zukünftig Probleme auftreten,PLDDDas Verfahren schränkt die Möglichkeit des Patienten, andere Behandlungen zu erhalten, nicht ein. Es kann auch angewendet werden, wenn andere chirurgische Eingriffe erfolglos waren.
Veröffentlichungsdatum: 14. Januar 2026


