Laser-PLDD (Perkutane Laser-Diskusdekompression)Es handelt sich um einen minimalinvasiven ambulanten Eingriff, bei dem ein Teil des Gallertkerns eines Bandscheibenvorfalls mittels Laser verdampft wird. Dadurch wird der Innendruck reduziert, die Vorwölbung verkleinert und die Nervenkompression, die Rücken- und Beinschmerzen verursacht, gelindert. Der Eingriff bietet eine Alternative zur herkömmlichen Operation, indem durch die Schaffung einer kleinen Öffnung die Bandscheibe dekomprimiert wird. Er wird unter Röntgenkontrolle durchgeführt und erfordert lediglich das Einführen einer feinen Nadel. Bei bestimmten Arten von umschriebenen Bandscheibenvorfällen weist er hohe Erfolgsraten auf.
So funktioniert es
Ziel: Behandlung symptomatischer Bandscheibenvorfälle, insbesondere von Bandscheibenvorfällen mit Vorwölbung.
Verfahren: Eine dünne Laserfaser wird mittels Röntgendurchleuchtung (Fluoroskopie/CT) in die betroffene Bandscheibe geführt.
Wirkungsweise: Die Laserenergie verdampft überschüssiges Bandscheibenmaterial (Nucleus pulposus).
Ergebnis: Verringert Bandscheibenvolumen und -druck, dekomprimiert Nerven und lindert Schmerzen.
Vorteile:
Alternative zur Operation: Weniger invasiv als eine offene Operation, mit geringerem Risiko von Komplikationen wie Narbenbildung oder Rezidiv.
Wirksam bei umschriebenen Bandscheibenvorfällen: Wirkt am besten, wenn die äußere Schicht der Bandscheibe (Anulus fibrosus) intakt ist.
Nicht für alle Bandscheibenprobleme geeignet: Möglicherweise nicht geeignet für stark beschädigte oder abgenutzte Bandscheiben.
Genesung: Kürzere Genesungszeit als bei herkömmlichen Operationen.
Veröffentlichungsdatum: 25. Dezember 2025


