Minimalinvasiver Durchbruch: Laser-PLDD

Im Bereich der Wirbelsäulenbehandlung ist ein deutlicher Wandel hin zu minimalinvasiven Verfahren zu beobachten.Perkutane Laser-Diskusdekompression (PLDD) Diese innovative Technik, die den schmerzhaften Nervendruck durch einen nadelgroßen Schnitt reduziert, gilt als wegweisender technologischer Fortschritt und bietet Patienten mit gedeckten Bandscheibenvorfällen im Hals- oder Lendenbereich neue Hoffnung.

Vorbei sind die Zeiten, in denen eine Wirbelsäulenoperation zwangsläufig große Schnitte, lange Krankenhausaufenthalte und eine langwierige Genesung bedeutete. Die PLDD (Photoakustische Bandscheibendegeneration) stellt diese Vorstellung in Frage, indem sie Laserenergie nutzt, um einen kleinen Teil des Nucleus pulposus – des gelartigen Kerns der Bandscheibe – präzise zu verdampfen. Durch diese Volumenreduktion sinkt der Innendruck der Bandscheibe, wodurch sich das vorgewölbte Material zurückbilden und den Druck auf benachbarte Spinalnerven lindern kann.

„Der Kernvorteil vonLaser-PLDD„Das Besondere daran ist die minimale Gewebeschädigung“, erklärt ein erfahrener Spezialist für minimalinvasive Wirbelsäuleneingriffe. „Der Eingriff wird unter örtlicher Betäubung durch eine Kanüle mit einem Durchmesser von kaum mehr als einem Millimeter durchgeführt. Die Patienten sind bei Bewusstsein und können Feedback geben, was die Sicherheit erhöht. Da wichtige Strukturen des Bewegungsapparates erhalten bleiben, verläuft die Genesung bemerkenswert schnell. Die meisten Patienten sind noch am selben Tag mobil und können ihre täglichen Aktivitäten deutlich schneller wieder aufnehmen als nach einer herkömmlichen Operation.“

Die perkutane Bandscheibenprothesen-Dekompression (PLDD) ist primär indiziert für Patienten mit radikulären Schmerzen (Ischias oder Armschmerzen) aufgrund eines umschriebenen Bandscheibenvorfalls, die auf konservative Therapien über einen längeren Zeitraum nicht ausreichend angesprochen haben. Der Erfolg hängt von einer strengen Patientenauswahl ab, wobei bildgebende Verfahren wie die MRT eine entscheidende Rolle bei der Bestätigung der entsprechenden Bandscheibenpathologie spielen.

Im Vergleich zur offenen Diskektomie oder anderen minimalinvasiven Verfahren bietet die perkutane laparoskopische Diskektomie (PLDD) deutliche Vorteile hinsichtlich Operationsdauer, Blutverlust, postoperativer Schmerzen und Kosteneffizienz. Sie stellt ein wichtiges Instrument im Repertoire des modernen Wirbelsäulenspezialisten dar und fügt sich in den Behandlungspfad ein, bevor invasivere operative Optionen in Betracht gezogen werden.

Technologischer Hintergrund:
Die perkutane Laser-Diskusdekompression (PLDD) wurde erstmals in den 1980er-Jahren konzipiert. Ihre Entwicklung und Verfeinerung verliefen parallel zu Fortschritten in der Lasertechnologie und der Echtzeit-Bildgebung, wie beispielsweise der Fluoroskopie. Sie ist ein Beleg für den anhaltenden Trend in der Medizin von maximal invasiven zu gezielten, minimalinvasiven Eingriffen.Laser PLDD

Laser PLDD


Veröffentlichungsdatum: 04.02.2026